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Das Unternehmen Interferenz

Interferenz wurde im Jahre 1972 von Alfred Korsch gegründet und wird seit 1997 von seinem Sohn Markus fortgeführt.

Zunächst entwickelte das Unternehmen Lichtdeckensysteme, die als ein Vorläufer der Rasterleuchten eine blendfreie Lichtverteilung sicherstellten und die neben der Klimatechnik auch Akustikaspekte berücksichtigten. In den folgenden Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt des Unternehmens in die Lichttechnik.

Bereits Anfang der 1980er Jahre beschäftigte sich eine eigene Abteilung mit der Nutzung von Sonnenlicht und entwickelte sogenannte Heliostatensysteme. Diese Systeme bestehen aus mindestens einem Spiegel, der aktiv dem Sonnenverlauf folgt und damit Sonnenlicht in Atrien oder dunkle Plätze leiten kann. Leider können Heliostaten, im Gegensatz zu den Solatube Tageslichtsystemen, kein diffuses Tageslicht (z.B. bei bewölktem Himmel) transportieren.

Im Bereich der Kunstlichtlösungen zählt Interferenz zu den führenden Anbietern von Leuchten und Lichtsystemen mit einem hohen technischen Anspruch. Dabei können wir in unserem Lichtlabor mit eigener Entwicklung die individuellen Ansprüche unserer Kunden abbilden. Namhafte Banken, Autobauer, Versicherungen, Hotels und die Deutsche Bahn zählen ebenso zu unseren Kunden wie Kirchen, Büros, der kleine Einzelhändler oder die lokale Arztpraxis. Unsere frühe Adaption neuer Techniken zeigt sich auch darin, dass wir bereits 2002 eine Cartier-Ausstellung im Kremlin Museum in Moskau mit LEDs beleuchteten und auch mit der noch jungen OLED Technologie schon 2011 eines der weltweit größten Lichtobjekte im Treppenhaus eines Verwaltungsgebäudes, in Berlin Unter den Linden, umgesetzt haben.

Doch nicht wirklich alles muss man selbst perfektionieren. Daher haben wir nach langer Marktbeobachtung 2004 erstmals ein fremdes Produkt in den Vertrieb aufgenommen: das Solatube Tageslichtsystem.

Solatube ist ein bauphysikalisch und lichttechnisch absolut ausgereiftes Serienprodukt, für das wir gerne mit unserem Namen stehen.

Wir sind ENEC zertifiziert durch DEKRA.

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Das Unternehmen Solatube

Solatube International Inc., die Mutter der Tageslichtröhren, startete in den 1980er Jahren in Australien. Im Jahr 1986 wurde hierzu das erste Patent von dem australischen Erfinder beantragt.

Die erste Solatube aus Serienproduktion wurde im Jahr 1991 verkauft und der „light catcher“ avancierte auf Anhieb zum meistgekauften Oberlicht in Australien. Bereits ein Jahr später eröffnete in den USA ein Büro in Carlsbad, Kalifornien. Seit 1998 leitet Solatube International Inc. in Vista, Kalifornien, den weltweiten Vertrieb.

Anfang 2000 wurde eine völlig neue Kuppel marktreif: Spezielle Prismen sind in der Lage, die effektive Aufnahmefläche der Lichtaufnahme fast zu verdoppeln und die Sonnenstrahlen weit in die Röhre hineinzulenken und damit die Anzahl der Reflexionen zu verringern. Diese Technologie startete zunächst mit der Brighten Up Serie, die sich ideal für kleinere Räume in Wohn- und Geschäftsgebäuden, wie z.B. Bäder, Flure, begehbare Schränke oder Heimbüros, eignet.

Im August des Jahres 2000 brachte Solatube die erste Tageslichtröhre, die speziell für gewerbliche Gebäude entwickelt wurde, auf den Markt: den SolaMaster 21 Zoll. Modulare Komponenten ermöglichen den Einsatz in offenen Hallendecken sowie den passgenauen Anschluss für Raster- und andere abgehangene Decken. Damit leiteten sie Tageslicht erstmals in Büros, Schulen, Verkaufsräumen, industrielle und medizinische Einrichtungen.

Noch Anfang dieses Jahrtausends bereiteten selbst kurze Rohrlängen immense Probleme, da mit Reinstsilber bedampfte Röhren bei jeder Reflexion schon 2% des Lichtes schlucken. Die Entwicklung eines Multilayerfilms reduzierte den Reflexionsverlust auf ~0,3% je Spiegelung, dadurch wurden extreme Rohrführungen möglich - die längsten verbauten Systeme sind 23 Meter lang. Zusätzlich ermöglicht der Schichtenaufbau dieses speziell für Solatube Tageslichtsysteme entwickelten Filmes, dass UV- und IR-Strahlung gezielt ausgeblendet werden, folglich heizen die Räume im Sommer nicht auf. Immer wieder beschäftigt sich Solatube mit den Details der Prismenstruktur. So wurde zuletzt die SolaMaster Serie 750 DS weiter optimiert. Über den Tag gesehen wird ein relativ gleichmäßig beleuchteter Raum realisiert. Eine weitere Neuerung bietet das zweischalige Kuppelsystem Solatube 750 DS mit Erreichen des Energy Star (eingetragenes Gütesiegel). Energy Star und FM Approved Logo

Sie sehen, wir reden hier nicht von modifizierten Oberlichtern oder Fenstern. Wir reden von leistungsstarken Lichtsystemen, die mit hochentwickelten Optiken Tageslicht nutzbar machen.